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Über mich 

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Veränderung beginnt dort, wo Menschen beginnen, sich wirklich zu begegnen.

Mein beruflicher Weg begann nicht im Coaching, sondern in der Wirtschaft.

Mit einem betriebswirtschaftlichen Hintergrund und vielen Jahren in internationalen Unternehmen und Konzernen habe ich früh gelernt, wie Organisationen funktionieren, wie Projekte gesteuert werden und welche Bedeutung wirtschaftliche Ziele, Effizienz und strategische Entscheidungen für nachhaltigen Unternehmenserfolg haben.

Ich habe in den Bereichen Marketing, Markenstrategie, Eventmanagement, Projektmanagement und Organisationsentwicklung gearbeitet, Veränderungsprojekte begleitet und erlebt, wie komplex Zusammenarbeit in großen Systemen sein kann. Dabei wurde mir mit der Zeit eine Erkenntnis immer deutlicher:

Die größten Herausforderungen in Organisationen entstehen selten durch fehlendes Fachwissen oder schlechte Prozesse. Sie entstehen dort, wo Menschen miteinander arbeiten.

Dort, wo unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Wo Kommunikation misslingt. Wo Unsicherheit entsteht. Wo Veränderungen notwendig werden. Wo Konflikte sichtbar werden. Oder wo genau diese Konflikte nicht sichtbar werden.

Diese Beobachtung hat meinen weiteren Weg maßgeblich geprägt.

Mich faszinierte zunehmend die Frage, warum manche Teams auch in schwierigen Situationen erfolgreich zusammenarbeiten, während andere trotz bester Rahmenbedingungen scheitern. Warum manche Führungskräfte Vertrauen schaffen und Entwicklung ermöglichen, während andere ungewollt Widerstände erzeugen. Und vor allem: Welche Rolle Sprache, Kommunikation und zwischenmenschliche Dynamiken dabei spielen.

Denn Worte sind weit mehr als Informationsübertragung.

Sprache schafft Wirklichkeit.

Sie kann verbinden oder trennen. Sicherheit schaffen oder Unsicherheit verstärken. Entwicklung ermöglichen oder blockieren. Sie beeinflusst, wie Menschen sich selbst sehen, wie Teams miteinander umgehen und welche Kultur in Organisationen entsteht.

Je tiefer ich mich mit diesen Fragen beschäftigte, desto stärker verlagerte sich mein Fokus von Strukturen und Prozessen hin zu den Menschen hinter den Strukturen.

Ich begann Ausbildungen in den Bereichen Agilität, systemisches Coaching, Mediation, Kommunikation und Organisationsentwicklung zu absolvieren und entwickelte über die Jahre eine Arbeitsweise, die wirtschaftliches Denken mit menschlicher Entwicklung verbindet. Heute ergänzen systemisches Coaching, Mediation, agile Transformation, Führungskräfteentwicklung und aktuell die Weiterbildung zur Supervisorin und Coachin nach DGSV-Standards meinen fachlichen Hintergrund.


Besonders geprägt hat mich dabei eine Erkenntnis:

Konflikte sind nicht das Problem.

Konflikte sind Informationen.

Spannungen zeigen oft sehr präzise, wo Entwicklung möglich wird. Wo Bedürfnisse nicht gehört werden. Wo Strukturen nicht mehr tragen. Wo Menschen nach Orientierung suchen. Wo Wachstum entstehen möchte.

Deshalb betrachte ich Konflikte nicht als Störung, sondern als wertvolle Ressource. In ihnen liegen häufig die entscheidenden Hinweise für Veränderung, Innovation und nachhaltige Entwicklung.

Seit mehr als zehn Jahren begleite ich Menschen, Teams und Organisationen in Veränderungsprozessen. Dabei arbeite ich an der Schnittstelle von Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit, von Strategie und Zusammenarbeit, von Struktur und Beziehung. Ich unterstütze Führungskräfte, Teams und Organisationen dabei, Klarheit zu gewinnen, Spannungen produktiv zu nutzen und Veränderung so zu gestalten, dass sie nicht nur geplant, sondern tatsächlich gelebt wird.

Meine Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass nachhaltige Entwicklung nur dann entsteht, wenn Menschen sich sicher genug fühlen, um offen zu sprechen, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege auszuprobieren. Deshalb stehen für mich Vertrauen, Klarheit und echte Begegnung im Mittelpunkt.

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